Pieta - Schmerzhafte Mutter

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Pietà. Gnadenbild von Knechtsteden.


farbig gefasst. Höhe ca. 70 cm. 3. Viertel des 14. Jahrhundert.


Das im Volksmund unter der Bezeichnung „Not Gottes“ bekannte Gnadenbild der Knechtstedener Basilika zeigt Maria mit ihrem toten Sohn auf ihrem Schoß. Die Pietà zählt zu den ältesten Gnadenbildern dieses Typs im Rheinland und ist bis heute Ziel von Pilgern.


Maria, die auf einer kleinen Bank Platz genommen hat, hält den leblosen Körper ihres Sohnes. Sein ausgezehrter Körper und die Wundmale verraten die Leiden seines Martyriums. Voller Trauer blickt Maria ihren Sohn an. Ihr leicht nach vorne gebeugtes Haupt verrät mit seinem Gesichtsausdruckden Schmerz der Mutter, der gleichzeitig den Betrachter zum Mitleiden einzuladen vermag. Maria trägt ein langes Gewand mit Sternenmuster und einen Umhang mit breiter, modellierter Borte, die Filigrandrahtarbeiten mit Edelsteinbesatz imitieren.


Als formales Vergleichsobjekt bietet sich die Pietà in St. Andreas in Köln an.


Bisherige Restaurierungen: Die Fassung wurde Ende des 19. Jahrhunderts erneuert.


Standort: Der heutige Standort am südwestlichen Vierungspfeiler ist nicht ursprünglich. Vormals befand sich die Skulptur im Bereich des südlichen Querhauses.

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