Torhaus mit Basilika Knechtsteden

Willkommen bei der Spiritaner-Kommunität im Missionshaus Knechtsteden.

Infos zum Missionhaus Knechtsteden

Nachfolgend finden Sie Impulse und Nachrichten aus der Gemeinschaft.

Impulse

Impuls zum 6. Sonntag der Osterzeit 2022

 

„Euer Herz beunruhige sich nicht." Jesus hat seine Angst und Verlassenheit noch vor sich und doch macht er seinen Freunden Mut. „Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht." Es ist ein aktueller Wunsch. Es gibt so vieles, was uns beunruhigt, Sorgen bereitet und Angst macht. Mitten in diese Angst und Friedlosigkeit hinein sagt Jesus: „Meinen Frieden gebe ich euch!"

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Impuls zum 4. Sonntag der Osterzeit 2022

Sonntag des guten Hirten

Die Gegenwart macht uns Angst und auch der Blick in die so unsicher scheinende Zukunft beunruhigt uns. Die Vorkommnisse in Kirche und Welt verunsichern und erschüttern uns; Corona bereitet uns immer noch große Sorge. Da fragen wir uns: Was gibt mir Halt? Worauf kann ich vertrauen? Wer gibt mir Zuversicht? Das heutige Evangelium gibt uns eine Antwort mit dem Bild vom „Guten Hirten".

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Gedanken zum Karsamstag und zu Ostern

Der Karsamstag ist geprägt von der Grabesruhe. Im Alltag dann aber doch eher von der geschäftigen Unruhe so mancher Oster- und Festvorbereitungen. Und bei all dem wirkt die Freude durch: Der Tod wird überwunden, das Leben siegt! Auferstehung!

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Gedanken zum Palmsonntag 2022

„Himmel hoch jauchzend – zum Tode betrübt!" mit diesen Worten von Johann Wolfgang Goethe aus dem Trauerspiel „Egmont" von 1773 können wir auch die Stimmungsschwankung, die Gefühlslage vieler Menschen am heutigen Palmsonntag beschreiben. Freud und Leid liegen in unserer Zeit so eng beieinander. Corona und vor allem Krieg und Unfrieden machen uns das Leben schwer, trüben unsere Lebensfreude.

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Impuls zum 5. Fastensonntag C: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!“

In unserem eigenen Lebensumfeld können wir oft nicht vergessen und verzeihen! Es gibt so viele Situationen in unserem Alltag, in denen wir gerne Steine in die Hand nehmen und diese, im Bewusstsein, ja in der Überzeugung der eigenen Unschuld, werfen möchten. Gleiches hören wir im Evangelium. Da zerren Männer eine Frau daher, die Unrecht getan hat. Sie wird vor Jesus gestellt und angeklagt. Für das begangene Unrecht muss sie bezahlen. Jesus sagt: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!“ Das heißt doch: Bevor ihr anderen Fehler und Schuld vorrechnet, sie ausstoßt und verurteilt, schaut auf euch selbst.

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Impuls zum 4. Fastensonntag C:"Eine gute Praxisanleitung für die österliche Bußzeit"

Neid und Missgunst – wer kennt sie nicht? Es gab und gibt sie zu allen Zeiten. Bereits auch unter den frühen Christen. Judenchristen hatten Vorbehalte gegenüber den Heidenchristen, weil diesen in der Gemeinde die gleichen Rechte zugebilligt wurden, obwohl sie ihrer Ansicht nach nicht zum auserwählten Volk gehörten. Auch Jesus hatte mit Neid und Mitleid zu kämpfen. Man warf ihm seinen Umgang mit Zöllnern und Sündern vor, statt mit „anständigen“ Menschen seine Zeit zu verbringen. Als Reaktion darauf erzählt er den Menschen das Gleichnis vom barmherzigen Vater und dem verlorenen Sohn. Er lädt damit seine Zuhörer (und uns) ein, Stellung zu beziehen, nicht gleichgültig zuzuschauen.

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Impuls zum 2. Fastensonntag C: "Wir befinden uns mit Jesus in guter Gesellschaft!"

-Der spannende Weg Jesu vom Beginn bis zu Vollendung seines irdischen Lebens, das ist auch unser Lebensweg. Am heutigen zweiten Fastensonntag hören wir das Evangelium von der Verklärung Jeus, das sozusagen am Ende am Ende seines öffentlichen Wirkens steht. Versuchung und Verklärung bilden somit die Klammer, welche die Spannung des öffentlichen Lebens Jesu, seinen Weg durch Höhen und Tiefen, durch Licht und Dunkel, zusammenhält. Auch wir müssen nach Freude und Licht, nach Momenten des Glücks und des Erfolges, immer wieder auch durch Täler der Dunkelheit, der Einsamkeit, der Not und Ohnmacht, ja sogar der Gottverlassenheit hindurch.

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Impuls zum 1. Fastensonntag C : "Fastenzeit : Der „Reset-Knopf“ für den Lebenslauf"

Die Fastenzeit ist, um es in der heutigen Computersprache zu sagen, der „Reset-Knopf“ für den Lebenslauf, der irgendwo verläuft zwischen durchgetaktetem Arbeitsleben, stressigem Familienleben, hochtourigem Freizeitgenoss und alltäglichem Trott. Fast jeder spürt doch, dass es eigentlich mal wieder an der Zeit wäre, innezuhalten, sich wieder neu zu erspüren und zu erfahren, die Koordinaten wieder neu auszurichten. Dazu lädt uns Jesus heute gleichsam ein. Er lädt uns ein, mit ihm die die Wüste zu gehen und – auch wenn der Alltag weiterläuft – ein wenig zur Ruhe und zur Selbstfindung zu kommen.

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Impuls zum 8. Sonntag C

Auch wenn wir uns zu Karneval verkleiden, schminken, maskieren, wir bleiben doch immer so, wie wir sind. Vor Gott und vor uns selbst können wir uns nicht verstecken. Wir können zwar die Augen verschließen, träumen, „blinde Kuh“ spielen, aber wir können der Wirklichkeit und uns selbst nicht entfliehen. Das will uns Jesus auch heute wieder vor Augen führen.

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Implus zum 6. Sonntag C: "Zwei einander kontrastierende Identifikationsmöglichkeiten"

Mit den Seligpeisungen und den Weherufen bietet uns Jesus zwei einander kontrastierende Identifikationsmöglichkeiten an: Wir können uns identifizieren mit den Armen, Hungernden, Weinenden und Verfolgten oder mit den Reichen, Satten, Lachenden und von Menschen Geachteten. Mit welcher Gruppe wir uns identifizieren, hängt entscheidend von unserer eigenen Lebenssituation ab, in der wir uns hier und heute befinden.

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Implus zum 5. Sonntag C: „Ja sagen zu seiner Sendung ist ein lebenslanger Prozess“

Bei dem, was Lukas uns heute von Simon Petrus, von Jakobus und Johannes erzählt, wird deutlich: Berufung, Ja sagen zu meiner Sendung, zu meiner Taufe, zu meinem Christsein, das ist kein Sonntagsspaziergang. Berufung, Ja sagen zu meiner Sendung, das ist ein langer, ja manchmal lebenslanger, nicht immer einfacher Prozess. Und in diesem Prozess werden wir immer wieder neu herausgefordert, erschüttert von Krisen und Missständen, wie wir sie gerade in der Kirche und in der Gesellschaft erleben.

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Erster öffentlicher Auftritt von Jesus (Lk 1, 1-4; 4, 14-21)

Impuls zum 3. Sonntag im Lesejahr C

An den Sonntagen in diesem Jahr begleitet uns das Lukas-Evangelium. Lukas, ein gebildeter griechischer Christ, hat sein Evangelium ca. 50 Jahre nach den Ereignissen um Jesus Christus niedergeschrieben. Dabei hat er sich auf die Vorlage des ältesten Evangeliums von Markus gestützt, aber neue Akzente gesetzt. Es geht Lukas nicht darum, uns einfach Geschichten zu erzählen; er will uns in diese Geschichte mit einbeziehen – er will uns zu Mitspielern werden lassen.

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Impuls zur "Hochzeit zu Kana", Joh 2, 1-11

Evangelium am zweiten Sonntag (16.1.) im Jahreskreis 2022

„So tat Jesus sein erstes Zeichen und offenbarte seine Herrlichkeit." Mit diesem Schlüsselsatz beginnt das Evangelium. Es ist die Herrlichkeit, die uns an Weihnachten erschienen ist und auf die wir auch am vergangenen Sonntag bei der Taufe Jesu hingewiesen wurden: Christus, das Heil ist uns geboren, uns erschienen. Das erste Zeichen Jesu bei der Hochzeit zu Kana ist also ein heilsames Zeichen. Ein heilbringendes Zeichen für Leib und Seele.

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Impuls zum Evangelium Lk 3, 15-16. 21-22: Taufe Jesu (09.01.2022)

Wir machen heute einen gewaltigen Zeitsprung: Kaum ist Jesus, das Kind im Stall zu Bethlehem geboren, kaum haben es die Hirten angebetet, kaum haben ihm die Weisen aus dem Morgenland gehuldigt, da wird Jesus im besten Mannesalter (zu Beginn seines öffentlichen Wirkens) von Johannes im Jordan getauft. Und in wenigen Wochen springen wir dann wieder zurück: Am 02. Februar erinnern wir uns daran, wie Jesus in den Tempel von Jerusalem gebracht wird, wo der greise Simeon das Kind lobpreisend in seinen Armen hält.

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Impuls zum Fest der heiligen Familie (26.12.)

Maria, Josef und ein freundlich lächelndes Jesusbübchen in trauter Eintracht beieinander. Friedliches Miteinander, Maria stets demütig, Josef immerzu fleißig, Jesus allzeit brav und gehorsam! So wird uns die heilige Familie vor Augen geführt.

Das Bild der „Heiligen Familie" als Vorbild einer heilen Familie heute? In einer Zeit, in der Menschen in unterschiedlichen und nicht immer ganz einfachen, eher in zerrissenen Familienformen zusammenleben? Worin genau besteht diese Vorbildfunktion?

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Impuls zum 3. Advent 2021 (Sonntag „Gaudete“ / 12.12.2021)

„Was sollen wir tun?" Eine Frage, die uns im Alltag immer wieder begleitet. Eine Frage, die sich nicht nur Politiker, Fachleute und Virologen angesichts der Krisen und Herausforderungen unserer Zeit stellen.

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Ein Jahr unterwegs mit Pater Franz Maria-Paul Libermann: Teil 12 - „Gott ist alles, der Mensch ist nichts“

P. Libermann drückt seine Hoffnung und Zuversicht, sein Gottvertrauen, am Ende seines Lebens so aus: „Euer Leben möge immer ein Leben der Liebe, des Friedens, des Eifers und des Erbarmens sein. Seid glühend, immer glühend für die Liebe. Liebe in Jesus Christus, Liebe durch Jesus Christus, Liebe im Namen Jesu Christi. Gott ist alles, der Mensch ist nichts!“

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Impuls zum 4. Advent (19.12.2021)

Am 4. Adventssonntag werden wir Zeugnis von der besonderen Begegnung zwischen Elisabet und Maria. Beide sind erfüllt von der Gegenwart der jeweils anderen.
Es begegnen sich zwei Frauen, die erfüllt sind von der Hoffnung auf neues Leben; es begegnen sich zwei Generationen, die alt und jung miteinander verknüpfen...

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Impuls zum 3. Advent 2021 (Sonntag „Gaudete“ / 12.12.2021)

„Was sollen wir tun?" Eine Frage, die uns im Alltag immer wieder begleitet. Eine Frage, die sich nicht nur Politiker, Fachleute und Virologen angesichts der Krisen und Herausforderungen unserer Zeit stellen.

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Impuls zum 2. Advent 2021

Auf unserem Weg, dem Herrn entgegen, ist Johannes der Täufer ein guter Wegweiser. Er gibt uns drei ganz praktische Hinweise mit auf den Weg: Macht euch für die Feier der Weihnacht bereit; Bereitet euch selber vor; und bereitet den Weg zu euren Mitmenschen! Wenn wir uns die Hinweise des Johannes zu Herzen nehmen, wenn wir in uns gehen und uns mit uns selbst versöhnen, wenn wir die Menschen, die mit uns auf dem Weg sind, nicht aus dem Auge verlieren, dann sind wir auf dem richtigen Weg.

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Impuls zum 1. Advent 2021

Advent ist eine Zeit der Achtsamkeit und der Wachsamkeit, eine Zeit des Hörens auf die leisen Töne. Eine Zeit, mehr auf sich selbst zu achten und in sich hineinzuhören. Eine Zeit, um zu erkennen: Gott, der Herr, ist auf dem Weg zu mir! Der Advent ist deshalb die Einladung an uns, uns behutsam, wachsam und aufmerksam in Bewegung zu setzen, innerlich aufzubrechen, Ihm entgegenzugehen. Aufbrechen aus der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft, dem Licht der Weihnacht entgegen, das mit dem Entzünden der Kerzen am Adventskranz jede Woche heller wird.

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Impuls zu Christkönig 2021

Als Papst Pius XI. 1925 das Hochfest der Königsherrschaft Jesu einführte, befand sich die Welt im politischen Umbruch: der Erste Weltkrieg und seine Folgen waren immer noch präsent und überall in Europa hatten jahrhundertealte Monarchien ihre Macht verloren und wurden von Demokratien abgelöst. Um dem gesellschaftlichen und politischen Wandel und dem Laizismus, der Trennung von Kirche und Staat, aber auch der Gleichgültigkeit und Laxheit vieler Christen entgegenzuwirken, wollte Papst Pius XI. mit diesem Fest an die Königswürde Jesu erinnern und den Menschen Orientierung für das eigene Leben geben.

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Impuls zum 33. Sonntag B

Wenn wir nach menschlichem Ermessen total am Ende sind, sagt uns Gott seine bleibende Nähe zu. Wir sind am Ende nicht allein. Der Menschensohn kommt – nicht nur am Ende der Zeit, sondern immer wieder neu, auch in unsere Welt, auch zu dir und mir! Seine Worte ha-ben Bestand: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ und „Ich bin gekommen, damit ihr das Leben habt und es in Fülle habt!“ Diese Worte machen uns Mut und richten uns auf. Sie nehmen die Angst vor der Zukunft, schenken Trost und Hoffnung.

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Ein Jahr unterwegs mit Pater Franz Maria-Paul Libermann: Teil 11 - Trauer und Trost

Der Monat November bereitet den Übergang vom Herbst zum Winter. Die Tage werden kürzer und dunkler, die Natur stirbt nach und nach. Für viele Menschen ist diese dunkle Jahreszeit eine trostlose, depressive Zeit. Der November ist der Monat der Besinnung. Wegen der Tage des Totengedenkens (Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag, Volkstrauertag) wird er auch als Trauermonat bezeichnet. Es ist ein Monat, in dem wir und viele Menschen Trost und Hoffnung brauchen.

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Impuls zum 32. Sonntag B

Jesus lädt uns ein, uns zu hinterfragen, wo ich selbst reich bin, was mir zum Hindernis werden könnte für meine Offenheit für Gott und für den Nächsten. Viele der Heiligen, deren wir in den letzten Tagen und Wochen des Kirchenjahres gedenken, haben uns dies vorgelebt.

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Impuls zum 31. Sonntag B

Menschen, Lebenszusammenhänge und Ereignisse sehen wir immer durch eine Brille – egal ob wir eine tragen oder nicht! Unsere Augen, die Pupillen, die sind diese Brille, unser inneres Auge, das dafür sorgt, dass wir sehen, was wir sehen wollen, oder wie wir es sehen wollen. Es kommt also darauf an, das innere Auge zu schulen, damit es richtig sehen kann.

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Impuls zum 30. Sonntag B

Jesus öffnet dem blinden Bartimäus die Augen! Wenn wir genauer hinsehen oder besser hinhören, dann stellen wir fest: Dieses Wunder hat der Blinde selbst vollbracht! Jesus hat ihn nur auf die richtige Spur geführt und scheinbar ganz unspektakulär zu ihm gesagt: „Geh, dein Glaube hat dir geholfen!“ Kein magisch missverständliches Zeichen, noch nicht einmal ein Wort, das Heilung bewirken könnte. Das macht deutlich, was Jesus zu tun ver-mag, wenn ihm ein solch glaubendes Vertrauen entgegengebracht wird.

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Impuls zum 28. Sonntag B

Gottes Wort kommt uns nahe in Jesus Christus, dem Fleisch gewordenen Wort Gottes. Dieses Wort beweist seine Kraft, indem es uns ins Herz trifft und uns erkennen lässt, wie wir sind, wie wir „ticken“.

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Ein Jahr unterwegs mit Pater Franz Maria-Paul Libermann: Teil 10: Libermann und die Politik

„Lasst uns Gutes tun. Dieses Wort ist damals wie heute die Aufforderung zu einem Leben in Geschwisterlichkeit“; so schreiben die deutschen Bischöfe in ihrem Aufruf zum Weltmissionssonntag. Er richtet unseren Blick schwerpunktmäßig auf Nigeria und den Senegal. Beide Länder sind stark von der Corona-Pandemie betroffen. Armut und Jugendarbeitslo-sigkeit nähren Gewalt und religiösen Fanatismus. Entführungen und Anschläge bringen Not und Elend, sie säen Furcht und Misstrauen. In dieser Lage setzt die Kirche auf den Dialog mit allen Menschen guten Willens“ – so die deutschen Bischöfe.

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Impuls zum 27. Sonntag B: Erntedankfest 202101.10.2021:

Bei Gott sind alle Menschen willkommen: Arme und Reiche, Große und Kleine, Junge und Alte, Gesunde und Kranke. Alle dürfen ihr Vertrauen auf den Herrn setzen, alle dürfen sich bei ihm geborgen und sicher wissen. Und dieses Vertrauen, ja dieses kindliche Ver-trauen, mündet dann ein in unseren Lobpreis und unseren Dank, auch wenn uns dieser Dank heute, am Erntedank-Sonntag 2021 vielleicht nicht gerade leicht über die Lippen kommt: im Jahr der Corona-Pandemie, nach all den Auswirkungen des Klimawandels und den verheerenden Flutkatastrophen und vielleicht auch noch nach einem persönlichen Schicksalsschlag. Der Dank ist und bleibt dennoch wichtig und lebens-notwendig! Er ist unverzichtbar, um unser Vertrauen zu stärken und uns Mut für die gemeinsame Zukunft zu geben.

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Impuls zum 26. Sonntag B

Im heutigen Evangelium empören sich die Jünger darüber, dass Leute, die nicht offiziell zu ihnen gehören, die also ihr Kreuzchen nicht für die Jesus-Partei gemacht haben, in seinem Namen anderen Menschen Gutes tun! Die Antwort Jesu auf diese Haltung seiner Jünger lautet: „Hindert ihn nicht! Wer nicht gegen uns ist, der ist für uns!“ Das genau beweisen diese Menschen dadurch, dass sie anderen beistehen und ihnen Gutes tun.

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Impuls zum 25. Sonntag B

„Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein“ (Mk 9,33). In der Begegnung mit Jesus kommt es zum Wandel. Die Verhältnisse werden auf den Kopf gestellt. Nicht Ehrgeiz und Ehrsucht sollen bestimmen, sondern die Haltung kindlicher Offenheit und absichtsloser Präsenz.

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Ein Jahr unterwegs mit Pater Franz Maria-Paul Libermann: Teil 9: Libermann und die Politik

Der Monat September ist ein „Super-Wahlmonat“. Neben der Bundestagswahl am 26.09. finden in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sowie am gleichen Tag die Landtagswahlen statt. Bereits am 12.09. werden in Niedersachsen die Kreistage, Stadt-und Gemeinderäte gewählt. Als Bürgerinnen und Bürger, vor allem auch als Christen, sind wir dazu aufgerufen, unsere Stimmen abzugeben und auf diese Weise „politisch aktiv“ zu werden, ja die Zukunft mitzugestalten. Doch genau das fällt vielen Zeitgenossen nicht leicht. Viele Menschen sind der Politik überdrüssig, sind enttäuscht, trauen den Parteien und ihren Kandidatinnen und Kandidaten nicht, sind unentschieden oder resignieren, „weil die da oben ja doch machen, was sie wollen“.

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Impuls zum 23. Sonntag B

Sprachlosigkeit begegnet uns auf vielfältige Weise. Wenn ich z.B. eine Neuigkeit erfahre, die mich buchstäblich umhaut, die mich völlig überrascht und so buchstäblich „sprachlos“ macht. Oder wenn ich auf eine Frage, ein Problem, keine Antwort weiß und dann ins Stottern und stammeln gerate und stumm werde. Manchmal ist es ja gut, zu schweigen und nicht alles sofort zu zerreden. Aber Schweigen auf Dauer, das ist krankhaft, das macht krank.

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Impuls zum 22. Sonntag B

 Jesus hält uns im heutigen Evangelium einen Spiegel vor Augen. Aber keinen Spiegel, um unsere Schönheit zu bewundern, sondern einen Spiegel, der den äußeren Schein hinterfragt und den Blick auf das Innere Sein lenkt. Jesus lädt uns ein, in unser eigenes Herz zu schauen. Er entlarvt die Heuchelei der Pharisäer. Sie definieren den Menschen nach seinen Äußerlichkeiten. Jesus aber lehrt, den Blick zu wechseln: von außen nach innen, denn: Von Innen, aus dem Herzen, kommen die guten und die bösen Gedanken.

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Impuls zum Evangelium 21. Sonntag B

„Wollt auch ihr gehen?“ Mit dieser Frage weist Jesus uns im Evangelium darauf hin: Jeder muss sich persönlich entscheiden. Dabei steht es uns frei, welche Entscheidung wir treffen, welche Antwort wir geben. Weder die Kirche noch Jesus selbst zwingen uns in irgendeine Richtung. Jesus übt keinen Zwang aus; er will keine Marionetten, die an seinen Fäden zappeln. Er will freie Menschen in einer freien Kirche, die eine freie Entscheidung getroffen haben.

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Impuls zum Fest Mariä Himmelfahrt 2021

Wir feiern heute eines der ältesten Marienfeste. Schon mehr als ein Jahrtausend bevor die Aufnahme Mariens in den Himmel zum Dogma erklärt wurde, hat die Kirche dieses Fest gefeiert. Wohl aufgrund dieser Volksfrömmigkeit verkündete Papst Pius XII. am 01. November 1950 den Glaubenssatz: „Es ist eine von Gott geoffenbarte Glaubenswahrheit, dass die unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Vollendung ihres irdi-schen Lebens mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden ist.“

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Impuls zum Sonntagsevangelium: 19. Sonntag B

Wenn Jesus sich so mit dem Brot des Lebens identifiziert, beansprucht er, die eigentliche, die wahre Quelle für unser Leben zu sein. Er, der Gottessohn hat mehr zu bieten, als die Welt bieten kann. Er ist das Leben, das nicht mehr sterben lässt. Wer ihn aufnimmt, erhält an diesem Leben Anteil – schon jetzt.

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Ein Jahr unterwegs mit Pater Franz Maria-Paul Libermann: Teil 8 „Ein Mann, der Grenzen überschreitet“

Unser ganzes Leben ist ein ständiges Unterwegs-sein: von der Kindheit zur Jugend, von der Jugend zum Erwachsenwerden, vom Erwachsensein zum Senior. Je nach Lebenssituation erleben wir diese Lebensphasen an unterschiedlichen Orten. P. Libermann ging es genauso. Er hat immer wieder Grenzen überschritten. Von ihm können wir lernen, wie es gelingen kann, loszulassen, aufzubrechen ins Neue, ins Ungewisse, auch wenn das nicht immer einfach ist, manchmal sogar weht tut. Das Unterwegs-sein P. Libermanns können wir in drei große „Lebens- und Reiseetappen“ gliedern.

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Impuls zum Sonntagsevangelium: 18. Sonntag B

Jesus gibt mehr als das tägliche Brot. Er will nicht nur „Brotkönig“ sein. Er ist kein bloßer Sozialarbeiter. Deshalb mahnte er: „Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird.“

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Impuls zum Sonntagsevangelium (Joh 5, 1-15): 17. Sonntag B

Das heutige Evangelium verleitet dazu, nur mit halber Aufmerksamkeit hinzuhören mit dem Gedanken: „Die wunderbare Brotvermehrung – das kenne ich schon. Jesus wirkt ein Wunder. Alle werden satt von einer Handvoll Lebensmittel. Schade, dass es heute nicht mehr so funktioniert. Da hätten wir auf der Welt ein paar Sorgen weniger.“ Aber, was wäre das für ein Wunder, das nur ein einziges Mal den Hunger der Menge stillt?

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Impuls zum Sonntagsevangelium (Mk 6, 7-13): 15. Sonntag B

Ferienzeit, Urlaubszeit, Reisezeit. Viele packen da ihre Koffer oder haben sie schon gepackt. Dabei kommt immer wieder die Frage auf: „Was müssen wir alles mitnehmen? Was dürfen wir auf gar keinen Fall vergessen?“ Der Rat, den Jesus im Evangelium seinen Jüngern gibt, die er auf Reisen schickt, d.h. aussendet, scheint uns da weniger gelegen und hilfreich: Er fordert sie auf, nichts mitzunehmen, außer einem Wanderstab und an den Füßen nur Sandalen!

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Impuls zum Evangelium (Mk 6, 1b-6): 14. Sonntag B

 Viele Bibelworte sind im Laufe der Jahrhunderte zu sprichwörtlichen Redewendungen geworden. Eine solche Redewendung ist die eher ernüchternde Feststellung Jesu im heutigen Evangelium: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Landsleuten! Jesus hat das am eigenen Leib so erfahren.

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Impuls zum Sonntagsevangelium (Mk 5, 21-24, 35-43): 13. Sonntag B

Die schwerste aller Fragen, die sich gegen den Glauben erheben, ist wohl die nach dem Sinn des menschlichen Leidens. Warum all das Leid, warum all der Schmerz, warum überhaupt der Tod in seiner oft so grausamen Gestalt? Kann man, wenn es all das gibt, denn tatsächlich an einen guten und allmächtigen Gott glauben? Diese Frage steht auch im Hintergrund des heutigen Evangeliums. Und welche Antwort gibt es, gibt Jesus uns darauf?

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Impuls zum Sonntagsevangelium (Mk 4, 26-34) 12. Sonntag B

Gibt es eine bessere „Lebensversicherung“ als das Vertrauen in Gott und unser Stoßgebet: „Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?“

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11. Sonntag im Jahreskreis B: "Gegen allen Anschein wird Gott das unendliche Wunder vollbringen!"

Das „Wunder von Bern“- gemeint ist damit der legendäre WM Sieg der deutschen Nationalmannschaft 1954 in der Schweiz - daran glauben viele. Wie aber sieht es aus mit dem „Wunder vom Reich Gottes“, das uns Jesus nahebringen will?

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10. Sonntag im Jahreskreis B: „Er ist von Sinnen“

Wenn ich nun das Sonntagsevangelium lese (Mk 3, 20-35), dann erkenne ich: Ich bin auch in guter Gesellschaft mit Jesus! Der kümmert und sorgt sich so sehr um die Menschen, dass er dabei sich und sein Wohl, seine Gesundheit vergisst, sie vielleicht sogar aufs Spiel setzt. Deshalb sagen seine Angehörigen: „Er ist von Sinnen!“ Die eigene Familie hat Jesus offenbar nicht verstanden.

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Mit P. Libermann durch das Jahr – Teil 6: Libermann und der Heilige Geist

Das Leben und die Frömmigkeit P. Libermanns war nicht nur stark geprägt vom Unbe-fleckten Herzen Mariens, deren Schutz und Hilfe er immer wieder erfahren hat, sondern auch von der Hingabe an und das Vertrauen in den Heiligen Geist und seine Wirkkraft; dies wird in seinen Schriften und Empfehlungen deutlich.

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Pfingstimpuls 2021 : Erlauben wir uns einen Webfehler!

Ostern, Weihnachten, Pfingsten: das sind die drei großen Feste unserer Kirche. Dabei hat Pfingsten von allen scheinbar das geringste Profil. Ein zusätzlicher „Feiertag“ wird uns am Pfingstmontag geschenkt und das nutzen viele aus für Kurzurlaube, Ausflüge, Partys – soweit es die Pandemie zulässt.

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Mit Maria vertrauensvoll auf den Heiligen Geist warten

Die Tage, die dem Pfingstfest vorausgingen, waren Tage der Zweifel und der Ungewissheit. Die vorherrschenden Gefühle der Vergangenheit sind die gleichen wie die von heute: Angst, Unsicherheit und Ungewissheit. Wie konnten die Jünger aus dieser Isolation geheilt und gestärkt herauskommen? Es gab da eine Verheißung: den Heiligen Geist; es gab ein Mittel: das Gebet; und es gab die Gegenwart Mariens. Mit Maria lasst uns im Gebet ausharren und vertrauensvoll auf den Heiligen Geist Gottes warten!

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Impuls zum 6. Sonntag der Osterzeit 2021 - „Liebt einander“

Von der Liebe spricht auch Jesus im heutigen Evangelium (Joh 15, 9-17): „Wie mich der Vater geliebt hat, so habe ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Ihr seid meine Freunde!“ Liebe und Freundschaft sind das zentrale Angebot Jesu an seine Jünger damals und an uns heute. Die Liebe soll das Kennzeichen der Jünger, ja aller Getauften sein.

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Impulspredigt zum 5. Sonntag der Osterzeit - „In Verbindung bleiben“

„Mach’s gut, wir bleiben auf jeden Fall in Verbindung!“ So verabschieden wir uns schon mal voneinander. Und es ist ja heute, im Zeitalter der neuen Medien, auch gar nicht mehr so schwer, in Verbindung zu bleiben. Und dennoch ist die Frage hoch aktuell: Wie können wir in Verbindung bleiben?

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Predigtimpuls Katharina von Siena

„Sie war klein von Gestalt, aber groß von Geist und Würde“, so beschreibt sie Theodor Schnitzler. Schon zu ihren Lebzeiten war sie eine große und bekannte Frau, die scheinbar Unvereinbares in sich verband: Strenge Selbstzucht (Askese) mit tätiger Liebe zu ihren Mitmenschen; politisches Engagement mit tiefer Mystik. Die 1347 in Siena geborene Katharina war sicher keine einfache Frau – aus damaliger wie aus heutiger Sicht.

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Impuls zum 4. Sonntag der Osterzeit 2021: „Für wen bin ich da?“

Der vierte Sonntag der Osterzeit wird allgemein als „Sonntag des guten Hirten“ bezeich-net. Diesen Namen hat er vom Evangelium bekommen (Joh 10, 11-18), das wir an diesem Sonntag hören und in dem Jesus von sich sagt: „Ich bin der gute Hirte!“ Was aber ist ge-meint, wenn Jesus von sich als dem guten Hirten spricht, der so ganz anders ist als ein bezahlter Knecht? Was zeichnet ihn als guten Hirten aus?

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Impuls zum dritten Sonntag nach Ostern 2021: Ostern ist ansteckend!

Jesus ist leibhaftig auferstanden! Das ist die Grundbotschaft, ohne die es kein Ostern gibt! Dies zu leben und zu bezeugen, dazu lädt uns der Auferstandene ein. Ostern ist ansteckend!

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Impuls zum zweiten Sonntag der Osterzeit 2021

Die Auferstehung, das uns durch Christus geschenkte neue Leben zu verstehen, dazu genügen nicht unsere Augen, das ist auch nicht nur Sache der Vernunft, des Verstandes; das ist eine Herzensangelegenheit. Auferstehung, die müssen wir verinnerlichen, im Herzen erspüren und erfahren.

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Ein Jahr unterwegs mit Pater Franz Maria Paul Libermann – Teil 4: „Die geliebte Krankheit“

Am Vorabend der Weihe zum Subdiakon im März 1829 erleidet Libermann einen schweren epileptischen Anfall. Diese Nervenkrankheit begleitete ihn ein Leben lang und sie hat sicher schon vor diesem schweren Anfall begonnen. Seine Krankheiten und Prüfungen hätten P. Libermann zu Traurigkeit, Entmutigung und Handlungsunfähigkeit führen können. Doch das Gegenteil ist der Fall: Friede und Freude, die nichts erschüttern kann, Offenheit für alles und alle, Dynamik in allen Prüfungen.

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Impuls zum Ostersonntag 2021

Ostern ist das unverwechselbare Gütesiegel, dass Gottes Liebe auch im Dunkel des Todes standhält, dass das tragende Netz der Nähe und Zuwendung Gottes auch durch Hass, Gewalt und Egoismus und durch keine noch so große Sinn- und Lebenskrise zerrissen werden kann. Das durfte Maria von Magdala am Ostermorgen als erste erfahren, das durften die Jünger erfahren. Und das dürfen auch wir immer wieder neu erfahren. Und so dürfen wir einstimmen in den österlichen Jubelruf: Halleluja! Jeus lebt! Und auch wir werden leben, geborgen in seiner Liebe.

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„Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln“

Pater Emeka Nzeadibe, CSSp (Superior des Missionshauses Knechtsteden)

Vor einem Jahr hat ein Ehepaar den Spiritanern in Knechtsteden eine Postkarte zu Ostern geschrieben. Im Zuge des Ausbruchs der Pandemie konnte dieses Paar die Kar- und Osterfeiern in unserer Basilika nicht mitfeiern. Das Ehepaar ist seit Jahrzenten dem Missionshaus verbunden und wollte nicht nur sein Gefühl, Gedanken und seine Verbundenheit durch diese Postkarte zum Ausdruck bringen, sondern darauf hinweisen, dass wir trotz aller Höhen und Tiefen, den österlichen Horizont nicht aus dem Blickfeld verlieren. Auf der Vorderseite der Postkarte steht ein Bild der aufgehenden Sonne, die ihren Schatten über ein Kreuz wirft. Das Kreuz liegt waagerecht und ist mit schwarzem Motiv dargestellt worden. Ein gebrochenes eucharistisches Brot befindet sich zwischen der Sonne und dem Kreuz. Umgeben von einem dominierenden roten Hintergrund steht folgender Spruch: „Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln". Das sind Worte, die der Theologe und Pastor Dietrich Bonhoeffer geschrieben hat, bevor er am 9. April 1945, kurz nach Ostern, hingerichtet wurde. Damit erinnert er daran, was Jesus im Johannesevangelium gesagt hat: „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt." Auf das Wort Jesu hat Bonhoeffer vertraut. Daraus schöpfte er eine vertrauensvolle geistliche Haltung, die ihn auch in dunkelsten Stunden getragen hat.

Seit über einem Jahr sind wir von der Corona-Pandemie geplagt. Viele in unserem Umfeld sind davon infiziert worden, andere sind an den Folgen der Infektion gestorben. Unsere Zeit ist geprägt von Unsicherheit, Sorgen und Ängsten. Die Corona-Pandemie hat uns nicht nur im Griff, sondern auch Leben und unsere Beziehungen umgekrempelt. Der Schock ist groß und sitzt tief. Trotz der bereits vorhandenen Impfstoffe lauert noch die Gefahr zu verzweifeln.

Was mich aber bewegt ist die Anzahl von Menschen, die Trost in und um unsere Basilika suchen. Tag für Tag, Woche für Woche scharen sich unzählige Menschen um das Gnadenbild, sie zünden Opferkerzen an, schreiben ihre Anliegen und Nöte ins Fürbittbuch und verweilen ein paar Augenblicke in der feierlichen Ruhe der Basilika, lauschen der Musik und beten. Die Krippe und der Blumenschmuck haben viele Besucher erfreut. Auch die derzeit laufende Ausstellung über Spiritanerbrüder, die weltweit Großartiges geleistet haben, ist ein Besuchermagnet. Beim zweiten Lockdown ist die Bedeutung der Basilika für viele Menschen noch deutlicher geworden.

Die Türen unserer Basilika sind durchgängig offengeblieben für Gottesdienste, Besichtigungen, Privatandachten, usw. Mit allen gebotenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen konnten wir täglich und dreimal sonntags Menschen geistliche Nahrung ermöglichen und seelischen Beistand leisten. Es war nicht immer leicht. Es gab viel Kritik besonders um den Heiligabend und die Weihnachtszeit: Ist es sinnvoll, unter diesen ungewöhnlichen Umständen Weihnachten zu feiern, ist es Seite 4 doch kein Akt der Nächstenliebe Weihnachtsgottesdienste abzusagen, sagen die einen. Andere fragen sich, ob es nicht gerade angebracht sei, solche Zeichen der Zuversicht und des Gottesvertrauen zu setzen.

Bisher ist alles gut verlaufen. Gott sei Dank! Im Rahmen des Möglichen haben sich die Spiritaner des Missionshauses ins Zeug gelegt. Wir erfahren viel Unterstützung von vielen Menschen, die zu uns kommen, Christinnen und Christen, denen es wichtig ist, nicht nur die heilige Messe mitzufeiern oder andere in Gedanken und Gebeten mitzutragen, sondern auch durch ihr Mittun dazu beizutragen, dass unsere Basilika und gottesdienstlichen Räume sicher für das Feiern bleiben.

An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich bei allen, die uns dabei mit Rat, Tat und Gebet unterstützt haben. Es sind HelferInnen, Organisten, Ordnerdiensthelfende, Anmeldedienst-HelferInnen, LektorInnen, Blumenschmückerinnen und andere Ehrenamtliche, die Sonntag für Sonntag ihren Tagesablauf umlegen, um Dienste in der Basilika zu übernehmen.

Unseren Dank gilt auch allen Gottesdienstbesuchern, die sich an die Regel gehalten haben. Sie haben ein gewisses Vertrauen an den Tag gelegt und bewiesen, was Bonhoeffer geschrieben hat: „Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln". Es ist ein Wort, das auch uns den Horizont erweitern und uns zu mehr Zuversicht verhelfen kann. In diesem Sinne gehen wir gemeinsam und vertrauensvoll auf das diesjährige Ostern zu, denn Ostern ist das Hoffnungsfest schlechthin, weil Ostern Hoffnung macht! An diesem wichtigsten aller christlichen Feste feiern wir: Dass Jesus den Tod besiegt hat. Dass er auferstanden ist, von den Toten erweckt wurde, und uns damit Hoffnung gegeben hat – auf ewiges Leben. Halleluja!

Mit dieser lebendigen Hoffnung wünsche ich Ihnen gesegnete Ostern.

 

Emeka Nzeadibe CSSp

(Superior des Missionshauses Knechtsteden)

Fastenzeit to Go - Impuls für den 5. Fastensonntag: Durchatmen

Ist uns eigentlich bewusst, welches große Geschenk wir durch das Einhauchen des Lebensatem bekommen haben? Dieses Geschenk bekommen wir mit jedem Atemzug auf ein Neues.

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Fastenzeit to Go - Impuls für den 4. Fastensonntag: Bereitschaft

Bist du / sind sie bereit? Wenn ihr Euch fragt, wozu wir bereit sein sollen, dann schaut euch unseren heutigen Videoimpuls mit Pater Innocent Izunwanne an.

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Ein Jahr unterwegs mit Pater Franz Maria Paul Libermann – Teil 3

In Paris: Ein Licht am Ende der Krise Am jüdischen Glauben hatte Jakob Libermann immer mehr Zweifel, aber war die christliche Religion die richtige für ihn und seinen Weg in die Zukunft?

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"Amazing Grace - BasilikaNight"

Am 26.03.2021 laden wir Euch um 19 Uhr zu einer „Amazing Grace - BasilikaNight“ in die Basilika nach Knechtsteden ein.

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Fastenzeit to Go - Impuls für den 2. Fastensonntag: Sehnsucht

Sehnen wir uns in dieser von Corona-Pandemie geprägten Zeit nicht alle nach mehr Normalität, mehr Nähe, mehr ....? Jeder von uns hat sicherlich noch das eine oder andere, was er hier nennen könnte.

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Impuls zum zweiten Fastensonntag 2021: „Perspektivenwechsel“

„Aus dem Wüstental der Versuchung hinauf auf dem Berg der Verklärung!“ So können wir als Überschrift über den zweiten Sonntag der Fastenzeit im Pandemie-Jahr 2021 schreiben. Das klingt einerseits nach einer „steilen Karriere“, andererseits aber auch und vielleicht sogar vor allem nach einem mühsamen, steilen und anstrengenden Weg, heraus aus der Tiefe, aus einem Loch, in die Höhe, in die Zukunft. Solche mühsamen Wege kennen wir alle aus unserem eigenen Leben.

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Ein Jahr unterwegs mit Pater Franz Maria Paul Libermann – Teil 2

Das Leben P. Libermanns war geprägt und begleitet von immer wieder neuen Krisen, durch die er sich – so schwer sie auch waren, niemals ganz entmutigen ließ. Von ihm können wir lernen, auch in solchen schweren Krisen nicht zu verzweifeln, den Mut und die Hoffnung nicht zu verlieren, sondern uns innerlich damit auseinan-der zu setzen und für uns persönlich und gemeinsam einen „Ausweg“, einen guten Weg in die Zukunft zu finden.

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Ein Jahr unterwegs mit Pater Franz Maria Paul Libermann - Teil 1

„Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“ (Ps.18,30). In diesem Vers aus Psalm 18 kommt ein großes Gottvertrauen zum Ausdruck, von dem auch das Leben P. Libermanns geprägt war, das von Kindheit an kein leichtes, sondern ein von Herausforderungen, Schmerzen und Krisen gezeichnetes Leben war. Doch Libermann gab nicht auf, er verlor den Mut, die Hoffnung und die Zuversicht niemals ganz. Sein Rezept ist: Geduldig und demütig sein und warten, bis die Mauer fällt, bis sich neue Wege auftun.

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Ein Jahr unterwegs mit Pater Franz Maria Paul Libermann

„Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“.

„Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“. Dieses Wort erinnert mich daran, wie unser Ordenserneuerer und geistiger Vater P. Franz Maria Paul Libermann mit den Krisen fertig wurde, von denen es auch in seinem Leben zahlreiche gab. In einer dieser Krisen gibt er uns gleichsam ein Rezept dazu: warten, bis die Mauer fällt. Ich möchte Sie einladen, in den kommenden Monaten mit P. Libermann durch die Krisen seines Lebens zu gehen und von ihm zu lernen, dass das Warten auf den Ausweg, auf das Fallen der Mauer, keine passive Angelegenheit ist.

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Neues

Magazin KONTINENTE Mai/Juni 2022

Lesen Sie das Missionsmagazin jetzt als ePaper.

Die dritte Ausgabe unseres Missionsmagazins ist erschienen. Sie widmet sich Themen wie der medizinischen Grundversorgung der rund 700 000 Menschen in dem entlegenen brasilianischen Amazonasgebiet durch das "Krankenhausschiff" (S.10-15), dem Einsatz der Band "Koenige & Priester" für die Verbreitung der Botschaft Jesu durch ihre musikalische Touren und Auftritte in Deutschland (S.16-17), dem Engagement der kongolesischen Künstler gegen die Verschmutzung ihrer einst schönen Hauptstadt und die Wegwerfmentalität (S.21-23) sowie den Gründen, warum sich Christen für die Verkündigung der Frohen Botschaft Jesu Christi fern von ihrer Heimat entscheiden (S.24-27).

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„Ein Fest der Freude für Groß und Klein"

Pfingstfest in Knechtsteden

Nach zweijähriger Corona-Pause findet in diesem Jahr wieder das Pfingstfest in Knechtsteden am 05. und 06. Juni statt. Im Festgottesdienst am Pfingstsonntag (05.06. um 10.30 Uhr) feiern wir auch das Jubiläum „40 Jahre MaZ" (Missionar auf Zeit).

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Ostern verändert den Blick

Ostern lässt sich nicht mit einem Feiertag abhaken. Zu groß ist das, was es an Ostern zu feiern gilt, als dass Christinnen und Christen gleich wieder zum Alltag übergehen könnten. Wichtig ist nicht aus dem Blickfeld zu verlieren, dass jeder Sonntag schließlich ein kleines Osterfest ist: ein Fest der Auferstehung. Dabei geht es um nichts weniger als um das Leben selbst. Dieses wurde durch die Ereignisse der letzten Wochen und Monate sehr auf den Prüfstand gestellt. Die Frage ist aber wie das Leben eine ganz neue Dimension bekommt durch die Auferstehung Jesu?

Nehmen wir als Beispiel die Emmausjünger, die dem Auferstandenen begegnet sind: Wie die beiden Jünger, die nach Emmaus gehen, will der Auferstandene auch uns aus Mutlosigkeit, Resignation und Verzweiflung herausholen. Denn Ostern verändert den Blick, auch den Blick derer, die sich als Realisten, modern und aufgeklärt betrachten. In diesem Sinne hat Ostern den Blick des Apostels Thomas verändert, der für viele als ungläubig gilt, weil er das Selbstverständliche hinterfragt und nicht gleich jedem Glauben schenkt. Thomas will intellektuell begreifen und erfassen, ihm wurde aber Sinnliches geschenkt: berühren, fühlen, tasten und vor allem sehen. Somit nimmt ihn der Auferstandene in eine andere Dynamik hinein mit der Einladung, seine Finger in die Seitenwunde Christi zu legen.

Ob Thomas tatsächlich das gemacht hat, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass die Erfahrung mit dem Auferstandenen seinen Blick verändert hat. Nun sieht er neu und anders: Angefangen vom bloßen Sehen mit den sinnlichen Augen bis zum Schauen. Er erschaut den Auferstandenen und bekennt ihn als seinen Herrn und Gott. So wie Thomas brauchen auch wir ein Sehvermögen, das über das bloße Sehen hinaus geht, um dahinter den Auferstandenen zu erblicken. Wir brauchen Auge des Glaubens oder wie Klaus Hemmerle, ehemaliger Bischof von Aachen es formuliert hat: Osteraugen. In seinem Ostergruß 1993 schreibt Hemmerle den Gläubigen seines Bistums und wünscht ihnen Folgendes:

„Ich wünsche uns Osteraugen,
die im Tod bis zum Leben sehen,
in der Schuld bis zur Vergebung,
in der Trennung bis zur Einheit,
in den Wunden bis zur Heilung.
Ich wünsche uns Osteraugen,
die im Menschen bis zu Gott,
in Gott bis zum Menschen,
im ICH bis zum DU
zu sehen vermögen.
Und dazu wünsche ich uns
alle österliche Kraft und Frieden,
Licht, Hoffnung und Glauben,
dass das Leben stärker ist als der Tod."

Liebe Leserinnen und Leser, mich berührt dieses Wort Osterauge, besonders bei den Höhen und Tiefen unserer Tage, die drohen unseren Blick zu versperren und den Horizont zu verengen. Gerne schieße ich mich dem Wunsch Hemmerles an. Möge Gott uns allen Osteraugen schenken, die unseren Blick auf das Leben verwandeln, Hoffnung, Zuversicht und Vertrauen ermöglichen, Kreativität und Fantasie entfalten und uns sehen lassen, wie wir füreinander da sein können.
P. Emeka Nzeadibe CSSp (Superior des Missionshauses)

Monatswallfahrt

Im Rahmen der Monatswallfahrt zur schmerzhaften Mutter Gottes in Knechtsteden wollen wir Gottesdienst feiern und wichtige Anliegen der Kirche und der Welt ins Gebet nehmen.

Dazu laden die Spiritaner am 13. Mai 2022 nach Knechtsteden ein.

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Anfänge und Aufbrüche der Spiritaner in Deutschland – Teil 3

Die Print- und Informationsmedien der deutschen Spiritaner

Werbung, Information, Kontakte zu Förderern und Missionsfreunden war und ist ein unerlässliches Instrument, um das Anliegen unserer Missionsgesellschaft bekannt zu machen und ihre Weiterentwicklung und ihren Fortbestand zu ermöglichen. So ist es keineswegs verwunderlich, dass sich auch P. Amandus Acker als Neubegründer der deutschen Spiritanerprovinz nach dem Kulturkampf schnell ein solches Instrument besorgte. Ab Oktober 1899 gab er das „Echo aus Knechtsteden" heraus, das für ihn sozusagen eine zweite Kanzel war.

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Fundstücke von Speichern und aus Jahrhunderten

Die Ausstellung zeigt Gegenstände, teils gefunden teils noch nie gezeigt, aus der Zeit der Prämonstratenser und dem Leben der Spiritaner. Diese Gegenstände sprechen, wenn man genau hinschaut und genau hinhört.

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Ausstellung

Alle machen sich bereit, um Flüchtlingen zu helfen

Seit mehreren Wochen sind wir alle betroffen durch die Schwere der menschlichen Tragödie, die das ukrainische Volk erschüttert. Eine Unmenge von Flüchtlingen deren Zahl sich von jetzt an auf fast zwei Millionen erhöht, hat unsere Grenzen überwunden und wir als Nation machen uns bereit, ihnen zu Hilfe zu kommen. Das ist ein wunderbares Zeichen der Solidarität, der Öffnung der Herzen und der christlichen Liebe zu unserem Nächsten. Alle, Einzelne, Institutionen, Unternehmen, Kirche machen sich bereit, um den Flüchtlingen heute zu helfen. Und ihre Bedürfnisse sind grenzenlos und benötigen eine Aktion hier und heute aber auch eine Planung für die Wochen und Monate, die kommen.

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Anfänge und Aufbrüche der Spiritaner in Deutschland – Teil 1

Die Anfänge mit P. Ignaz Schwindenhammer

Auf Wunsch von P. Libermann wurde P. Ignaz Schwindenhammer nach seinem Tod (am 02.02.1852) sein Nachfolger als Generaloberer. Für den Weg der Spiritaner nach Deutschland kam ihm zugute, dass er in Ingersheim, im Elsass, geboren war und somit auch die deutsche Sprache beherrschte. 1842 zum Priester geweiht, wurde er durch die Vermittlung von P. Libermann Vikar an der Kirche „Unsere Liebe Frau von den Siegen“ in Paris und stellvertretender Leiter der gleichnamigen Gebetsbruderschaft. Er engagierte sich dort auch in der Beichte für die zahlreichen deutschsprachigen Pilger. Im September 1843 trat er ins Noviziat in La Neuville ein.

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Anfänge und Aufbrüche der Spiritaner in Deutschland

Einleitung

Am 02. Februar 2022 wird die deutsche Ordensprovinz der Spiritaner wieder neu errichtet, nachdem die Region Deutschland zwölf Jahre lang versucht hatte, mit der Region Belgien zu einer Europäischen Ordensprovinz zusammenzuwachsen. Da dies aus verschiedenen Gründen nicht gelang und beide Regionen durch die Mitarbeit junger Mitbrüder aus afrikanischen und anderen Provinzen personell wieder gestärkt wurden, hat man sich zu einem Neuanfang entschieden. Dieser ist in der nahezu 160-jährigen Geschichte der Spiritaner in Deutschland nicht der erste.

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NGK-Sternsinger im Missionshaus Knechtsteden

Sternsinger im Missionshaus Knechtsteden

Am Freitag, dem 21. 01.2022 besuchten die Sternsinger des Knechtstedener Norbert Gymnasiums das Missionshaus und die Basilika Knechtsteden.

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Neuer Provinzial für die Spiritaner in Deutschland

Pater Innocent Izunwanne wird die neue deutsche Spiritanerprovinz leiten.

Eine Befragung zum Amt des Provinzials der Spiritaner in Deutschland wurde durchgeführt. Mit überwiegender Mehrheit haben die Mitbrüder P. Innocent Izunwanne erneut ihr Vertrauen ausgesprochen.

Wie es im Orden üblich ist, hat Pater Alain Mayama, Generaloberer der Spiritaner, das Ergebnis der Befragung bekommen und mit Zustimmung seines Rates den 45-jährigen Nigerianer mit Wirkung vom 2. Februar 2022 zum Provinzial ernannt.

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P. Alain Mayama zum 25. Generaloberen der Spiritaner gewählt

Pater Alain Mayama, CSSp

Nach 318 Jahren wählten die Spiritaner den ersten nicht aus Europa stammenden Generaloberen.

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Pater Heinz Gibis ist verstorben

Unser Mitbruder, Heinz Gibis, ist am 29. August 2021 in einem Krankenhaus in Südafrika verstorben. Er stand im 65. Jahr seines Ordenslebens. Exequien und Beerdigung haben schon stattgefunden.

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Sie haben Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit?

Gemeinsam überlegen wir, wie Sie sich ehrenamtlich für das Kloster Knechtsteden im Klosterladen engagieren können. Sie entscheiden dabei selbst, wie oft, wann und wie intensiv Sie sich engagieren möchten.

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Einsatz mit der Mobilen Klinik am Fluss

Noch können wir keine Touren mit der Mobilen Klinik auf dem Landweg unternehmen, denn in einigen Regionen unserer Diözese haben weiterhin die Seleka-Rebellen das Sagen. Und sie sind aggressiver geworden. Aber zwei der Dörfer, die wir für unsere mobile Klinik ausgewählt haben, liegen am Fluss: Koungrembozo am Ubangui und Nganda an der Kotto. Während der Sprechstunde begegnet uns die gesamte Palette tropischer Krankheiten. Meist können wir medikamentös eingreifen und einigermaßen gut behandeln, manchmal aber auch nur Symptome lindern (z.B. bei Rückenbeschwerden) oder auch gar nichts tun (z.B. bei Blindheit).

mehr Info auf olafcssp.wordpress.com

50-Jahre Dienst an den Menschen als Ordensgeistlicher und Missionar

„Es ist eine Gnade, berufen zu werden und zur eigenen Berufung zu stehen. So bedeutet mir mein goldenes Priesterjubiläum ein wichtiger Moment, bei dem ich Gott und den Menschen, die mich begleitet haben, danken will“, so der emeritierte Spiritanerbischof von Humaitá, Meinrad Franz Josef Merkel. Fast 50 Jahre diente er den ihm anvertrauten Menschen und prägte auch die Geschichte der Kirche Brasiliens mit. Nun unterstützt er tatkräftig die Pastoralteams seiner Heimatgemeinde in Obrigheim-Asbach und in der Seelsorgeeinheit Mosbach- Buchen mit.

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Goldenes Priesterjubiläum in Knechtsteden

Am Pfingstsonntag, den 23. Mai 2021 feiert unser Mitbruder, Meinrad Merkel, sein Goldenes Priesterjubiläum. Das Pfingstfest ist auch das Gründungsfest der Spiritaner. Unser Jubilar, der emeritierte Bischof von Humaitá in Brasilien, wird dem Pontifikalhochamt um 10.30 Uhr als Hauptzelebrant vorstehen.

„Wenn wir den Armen dienen, werden wir weiter existieren!“

„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden“, so der dänische Theologe und Existenzphilosoph Sören Kierkegaard. In diesem Sinne lässt Pater Herbert Douteil seinen sechzigjährigen Einsatz als Ordensmann und Brasilien-Missionar Revue passieren.

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60 abwechslungs- und segensreiche Jahre als Ordenspriester und Missionar

Im gesegneten Alter von 92 Jahren feiert unser Mitbruder P. Albert Claus am 01. Mai sein diamantenes Priesterjubiläum. Dankbar kann er auf ein abwechslungs- und segensreiches Leben als Ordensmann und Priester in den letzten 60 Jahren zurückblicken. Gesundheitlich und durch die Gebrechen des Alters ist Albert Claus zwar eingeschränkt, seine Lebensfreude und seine Liebenswürdigkeit strahlt er aber nach wie vor aus. Uns allen ist er ein Vorbild in der Geduld und Zufriedenheit des Alters.

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Interview mit Pater Herbert Douteil anlässlich seines diamantenen Priesterjubiläums

Vor 60 Jahren weihte Bischof Herman van Elswijk, CSSp., Bischof von Morogoro (Tansania), in Knechtsteden neun Mitbrüder zum Priester. Zu diesem Weihejahrgang gehört auch der langjährige Brasilien-Missionar, Pater Herbert Douteil, CSSp. In einem Interview mit Pater Samuel Mgbecheta, CSSp gewährt der aus Krefeld stammende Ordensmann, der an der Universität Köln im Fach Musik promoviert worden war, Einblicke in seinen sechzigjährigen Einsatz als Ordenspriester und Missionar.

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Pater João Luis Dimba ist verstorben

„Mit einem starken Willen und unerschütterlichen Glauben bewaffnet“

João Luis Dimba musste aufgrund eines Bürgerkriegs in seinem Land wie Millionen anderer Menschen seine Heimat verlassen. In einem Flüchtlingslager lernte er die Spiritaner kennen und wurde von ihrem einfachen Lebensstil und ihrem Dienst an den Armen angezogen. Nach einem neunzehnjährigen Engagement als Ordenspriester und Missionar wurde er am 24. März 2021 im Alter von 51 Jahren von Gott heimgerufen. Er stand im 27. Jahr seines Ordenslebens. Das Requiem fand am Dienstag, den 20. April 2021, um 11.00 Uhr im Generalat der Spiritaner in Rom statt.

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Tankstelle für Leib und Seele wieder geöffnet

Ab Samstag, den 6. März 2021, ist der Klosterladen wieder geöffnet. Die Besucher werden staunen, denn außer den gewohnten und einigen neuen Leckereien erwartet sie ein völlig neu gestalteter Laden. Wer sich selbst oder andere verwöhnen will, kann die begehrten Köstlichkeiten aus dem Kloster und der Region sowie fair gehandelte Produkte Werktags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr und am Wochenende von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Knechtstedener Klosterladen erstehen.

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Den Geflüchteten ein Stück Würde zurückgeben!

„Wir stehen wieder vor einer gewaltigen Herausforderung. Im Augenblick haben wir in Nampula mit einem Flüchtlingsansturm zu tun. Täglich strömen sie in Scharen herein. Zurzeit sind es 10.000 Flüchtlinge, bestehend aus 1530 Familien, davon 5860 Kinder und 4140 Erwachsene“, schilderte Pater Alberto Tchindemba, Oberer der Spiritaner in Mosambik, in seiner E-Mail am 10. Februar 2021.

mehr infos auf Spendenportal der Spiritaner

125 Jahre Spiritaner in Knechtsteden

In diesem Jahr sind die Spiritaner 125 Jahre in Knechtsteden. Dies nimmt der Förderverein für das Missionshaus Knechtsteden e.V. zum Anlass, um zu gratulieren und um Rückschau zu halten.
zum historischen Rückblick (PDF)
Artikel in der Neuss-Grevenbroicher-Zeitung (4.6.2020)

Bruder Wilhelm Schüller verstorben

Unser Mitbruder, Wilhelm Schüller, ist am 26. Januar 2021 im Heilig Geist Krankenhaus in Köln verstorben. Er stand im 67. Jahr seines Ordenslebens. Exequien und Beerdigung sind am Donnerstag, den 04. Februar 2021, um 14.00 Uhr in Knechtsteden, 41540 Dormagen.

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Pater Heinz Ropertz ist verstorben

Unser Mitbruder, Hubert Heinrich Ropertz, ist am frühen Nachmittag des 11. November 2020 friedlich eingeschlafen. Er stand im 62. Jahr seines Ordenslebens. Exequien und Beerdigung sind am Dienstag, den 17. November 2020, um 14.30 Uhr in Knechtsteden, 41540 Dormagen.
mehr Infos auf spiritaner.de

Pater Norbert Merkel ist verstorben

Unser Mitbruder ist am 19. Oktober 2020 in Lukaskrankenhaus in Neuss verstorben. Er stand im 61. Jahr seines Ordenslebens. Exequien und Beerdigung waren am Dienstag, den 27. Oktober 2020, um 14.30 Uhr in Knechtsteden, Dormagen.
mehr Infos auf spiritaner.de

Aufruf zum Mitbeten

Angebot der Spiritaner per "Online-Seelsorge"

Live-Übertragungen von Gottesdiensten im TV, Internet und Radio

In dieser Zeit der Unsicherheit durch das Coronavirus sind Vorsichtsmaßnahmen und solidarische Rücksichtname die Gebote der Stunde. Als Christen sind wir aber auch aufgefordert, Kranke und Infizierte sowie medizinisches Personal, die sich um die kranken kümmern, in unser Gebet miteinzuschließen. Gerade in dieser Zeit ist unser Gottvertrauen mehr denn je gefragt. Darum laden wir Spiritaner Sie ein, alle Menschen solidarisch in unserem Gebet mitzutragen, besonders diejenigen, die sich für andere einsetzen.

Lasset uns beten:
"Gott unser Vater, wir wenden uns in Zeiten der Not an Dich und bitten um Schutz vor dem Corona-Virus, das viele Opfer gefordert hat und von dem viele betroffen sind. Wir beten für die, die dafür verantwortlich sind die Natur und die Ursachen dieses Virus und der von ihm verursachten Krankheit zu untersuchen und die Übertragung einzuschränken. Leite die Hände und den Verstand der Ärzte, damit diese den Patienten mit Kompetenz und Mitgefühl helfen können, und der Regierungen und Organisationen, die sich für die Behandlung und Überwindung dieser Epidemie einsetzen".
(Katholische Bischöfe von den Philippinen)

Papst Franziskus betet für Coronavirus-Infizierte:
„Ich will abermals allen am Corona-Virus Erkrankten meine Nähe bekunden. Dies gilt auch für das medizinische Personal, das sie pflegt. Auch bete ich für die zivilen Behörden und alle, die sich um die Pflege der Patienten kümmern und die sich um eine Eindämmung der Ansteckungen bemühen."

"Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen"

Möge Gott uns bewahren und behüten!

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